Arbeitslos und zeiterfasst

Auf dem Hintergrund dieser bewusst tendenziellen, aber nicht weniger legitimen Beschreibung zeitlicher Strukturierungsaspekte von Erwerbsarbeit, ist umso mehr die Frage naheliegend, warum ein Leben oder Lebensabschnitte in Arbeitslosigkeit in aller Regel nicht wie ein Befreiungserlebnis der dieser Zeittaktung Entronnenen wahrgenommen wird. Die Klage über Arbeit und ihre Verhältnisse ist überall zu hören, der Jubel, ihr nicht ausgesetzt zu sein, verstummt hingegen. Das hat nicht nur materielle Gründe.